Forschung

Die Forschung an unserem Lehrstuhl beschäftigt sich mit der Frage, wann und wie der Staat in Märkte eingreifen soll. Uns interessiert dabei insbesondere, wie Individuen, Leistungserbringer und Firmen auf Anreize, Institutionen und gesetzliche Regelungen reagieren – etwa auf Bedarfsplanung und Zulassungsbeschränkungen, auf Zuzahlungs- und Erstattungsregeln oder auf Reformen der Schulpflicht und des Renteneintritts. Solche Verhaltensänderungen zu verstehen und quantitativ fassbar zu machen, ist notwendig, um staatliche Eingriffe in ihrer Effizienz- und Verteilungswirkung beurteilen zu können: Es geht nicht nur darum, was ein Eingriff kostet, sondern auch darum, wer am Ende versorgt wird und wer nicht.

Zur Schätzung dieser Effekte verwenden wir moderne mikroökonometrische Methoden der kausalen Inferenz – Instrumentvariablen, Differenz-von-Differenzen und Regressionsdiskontinuitätsdesigns –, die wir in der Regel auf große administrative Mikrodatensätze anwenden, etwa auf Abrechnungsdaten der Krankenkassen oder auf deutsche und skandinavische Registerdaten.

Werfen Sie gerne einen Blick auf unsere Publikationen oder unsere aktuellen Forschungsprojekte. Mehr Informationen finden Sie auch auf den persönlichen Homepages der Forschenden.